Über die Zeitschrift
Thewis ist die Online-Zeitschrift der Gesellschaft für Theaterwissenschaft (gtw). Sie wurde 2004 gegründet. Thewis sollte zunächst und in erster Linie ein Forum für Beiträge für den interessierten und engagierten Nachwuchs sein. Somit sind vor allem Studierende und Promovierende der Theaterwissenschaft und der benachbarten Fächer eingeladen, Thewis als eine Plattform zu nutzen, um frühzeitig eine über den Arbeitszusammenhang eines Seminars, Kolloquiums oder Workshops hinausgehende Öffentlichkeit zu suchen. In Sonderheit eignet sich Thewis daneben für solche Materialien und Forschungsergebnisse, die einen eher vorläufigen Charakter tragen. Es kann der Ort für erste Publikationen sein, die gewinnen, indem sie sich durch den Ernstfall einer Veröffentlichung herausgefordert fühlen. Es bietet sich zur Vorstellung von Projekten und Arbeitsvorhaben an, für die Diskussionen gesucht oder Kontakte und Mitarbeitende gewünscht werden. Es ist die richtige Adresse für entlegene Aspekte und für Formate, die in keinen Sammelband passen, weil sie zu lang sind oder zu spekulativ oder zu viele Abbildungen, Film- oder Hörbeispiele vorsehen. Die Entwicklungsmöglichkeiten in dieser Hinsicht sind vielfältig.
Die Zeitschrift wird im turnusmäßigen Wechsel in der Regel für jeweils zwei Jahre von einem Institut der Theaterwissenschaft herausgegeben.
Die Migration der älteren Ausgaben erfolgt sukzessive. Sie können diese auf folgender Seite einsehen: https://theaterwissenschaft.de/thewis/
Aktuelle Herausgebende
Mag. Dr. Adam Czirak | adam.czirak@univie.ac-at | Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft | Universität Wien
Dr. Theresa Eisele | t.eisele@lmu.de | Institut für Theaterwissenschaft | Ludwig-Maximilians-Universität München
Aktuelle Ausgabe
Editorial
Matthias Dreyer, Nikolaus Müller-Schöll, Julia Schade, Marten WeiseDie vorliegende sechste Ausgabe von Thewis, der Online-Zeitschrift der Gesellschaft für Theaterwissenschaft, knüpft an das Konzept der vorangegangenen Ausgaben an, die zunächst in Leipzig, dann in Bochum und zuletzt in Gießen erstellt wurden: Wie in den ersten vier Ausgaben wurde neuerlich ein Schwerpunktthema gewählt, zu dem jüngere Forscherinnen und Forschern, aber auch erfahrene Kolleginnen und Kollegen aus Theaterwissenschaft und Theaterpraxis beitragen. Dabei wird ein Thema aufgegriffen, das Gegenstand einer von der Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität ausgerichteten Masterclass war, zu der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland und Israel sich trafen, um über das Kafkas Texten eigene Theater und den Umgang mit Kafka im Theater zu diskutieren. Aus einigen der dabei vorgetragenen Impulsvorträgen wurden Beiträge, die für die vorliegende Zeitschriftenausgabe ausgearbeitet worden sind. Sie werden ergänzt durch einen Beitrag des israelischen Theaterwissenschaftlers Freddie Rokem, anlässlich von dessen Gastaufenthalt am Frankfurter Institut als erster Friedrich Hölderlin-Gastprofessor für Allgemeine und Vergleichende Theaterwissenschaft die Master Class abgehalten wurde.
Neu ist, dass in dieser Ausgabe neben den längeren Beiträgen des Hauptteiles vier Miszellen in einem zweiten Teil der Ausgabe veröffentlicht werden: Es handelt sich dabei um vier kürzere Beiträge von Studierenden eines Symposiums, das von der Theaterwissenschaft der Goethe-Universität in Zusammenarbeit mit dem finnischen Theaterwissenschaftler Esa Kirkkopelto in Frankfurt veranstaltet wurde und unter dem Thema Theatre of the A-Human stand. Abgerundet werden die beiden Sektionen wie in der vorangegangenen Ausgabe durch eine in die Zeitschrift aufgenommene Sektion für Rezensionen.
Am Zustandekommen dieser Ausgabe hatten neben den vier gemeinsam verantwortlichen HerausgeberInnen weitere MitarbeiterInnen Anteil, denen an dieser Stelle zu danken ist: Eva Döhne, welche die Endkorrektur der Texte übernommen hat, Franz Scherer, der ihre technische Einrichtung übernahm, sowie Lydia White, die für die Korrektur der englischsprachigen Texte verantwortlich zeichnet. Die Master Class Kafka und Theater sowie das Symposium Theatre of the A-Human wurden ermöglicht durch die vom Deutschen Akademischen Auslandsdienst und vom International Office der Goethe-Universität geförderte Friedrich Hölderlin-Gastprofessur für Allgemeine und Vergleichende Dramaturgie.
Impressum
HerausgeberInnen und Redaktion der vorliegenden Ausgabe:
Matthias Dreyer (Frankfurt am Main)
Nikolaus Müller-Schöll (Frankfurt am Main)
Julia Schade (Frankfurt am Main)
Marten Weise (Frankfurt am Main)
Verantwortlich i.S.d.P. für die aktuelle Ausgabe:
Prof. Dr. Nikolaus Müller-Schöll
Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Professur für Theaterwissenschaft
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60322 Frankfurt am Main
Editierte Version 2026

